Vladimir FilipenkoVladimir Filipenko

1945
geboren in Kasan

1966 – 72
Studium an der Kunstakademie in St. Petersburg

Seit 1972
Mitglied im Verband der Künstler von Rußland, Professor für Malerei und Druckgrafik an der Kunstakademie in St. Petersburg

 

 

Beteiligung an nationalen und internationalen Ausstellungen:

  • Grand Palais, Paris/Frankreich;
  • City Museum, Bristol und Königliche Kunstakademie, London/England
  • in Deutschland: Mainz, Ingelheim, Hambacher Schloß und Pirmasens
  • in den Vereinigten Arabischen Emiraten: Abu Dhabi
  • in Russland: Moskau
  • in Polen auf der Triennale der Baltischen Länder
  • in der Schweiz auf der Triennale des künstlerischen Hochdrucks „Xylon 13“
  • auf der Biennale der Graphik in Kaliningrad (2. Preis und Medaille)

Einzelausstellungen:

  • Russisches Museum, St. Petersburg/Russland 1991
  • Haus der Künstler, Kaunas/Litauen 1992
  • Galerie van Amstel, Velp/Holland 1994
  • Medias – Forum, Beziers/Frankreich 1995
  • Z&M Galerie, Bremen/Deutschland 1995
  • Tempere/Finnland 1996

 

Seine Werke befinden sich in Sammlungen und Museen:

  • In Russland: Ministerium für Kultur, Akademie der Künste, Verband der Künstler, Russische Nationale Öffentliche Staatsbibliothek
  • In Mexico; Museum für Moderne Kunst
  • In Italien: C. Collodi – Museum
  • In Ungarn: Nograd Museum
  • In St. Petersburg: Staatliches Russisches Museum, Museum der Geschichte der Stadt, Museum der städtischen Bildhauerkunst, Museum der St. Isaak Kathedrale
  • In Pskov: Staatliches Museum – Naturschutz Park
  • In Kalinigrad: Bildergalerie der Stadt
  • In Belgien: Frans Masereel Centrum
  • In New York City: School of Visual Arts

 

 

Hier ein paar Zeitungsausschnitte:

1. "Der Künstler versucht die Philosophie der Gestalten zu fassen, arbeitet interessant und viel an der Form. Die Mehrheit der Motiven, Stimmungen, Koloriten, kompositorischen Entscheidungen sind durch die Hand des Meisters, durch seinen Stil, seine Manier vereinigt. Jedes Blatt befolgt eine bestimmte Tönung, die für die konkrete Intonation nötig ist. Der Künstler neigt zu verallgemeinerten Formen. Das hilft ihm den Akzent der als Hauptcharakteristik jedes Bildes gewählt ist, zu kräftigen. Nach und nach, Blatt nach Blatt entsteht das Bild der Panoramasicht des Lebens.", 1990, N2)

 

2. "... Vladimir Filipenko , der 1945 in Kasan geboren wurde, ist souverän im Bereich von Druckgrafik sowie Malerei und behandelte seine Motive surreal, satirisch und mit den Mitteln der Karikatur. Etwas Archaisches aktualisieren die Werke von Vladimir Filipenko, wenngleich der Professor der Akademie der Kunst und der Universität in St.Petersburg in seinen Bildern stets gegenwärtige Lebenssituationen der Menschen behandelt. Das geschah mit Hilfe des Surrealismus, geprägt von lebendiger erzählerischer Kraft und verbunden mit einem von Mystik und Symbolik durchzogenen Stil. In diese Holzschnitte, die Vladimir Filipenko handkoloriert oder akzentreich mehrfarbig in minimalen Auflagen ausführte, aber auch in seine Mischtechniken muss der Betrachter sich versenken, um die vielschichtigen, zum Teil auch verschlüsselten, in Metaphern wiedergegebenen Botschaften erkennen zu können. Unübersehbar ist auf jeden Fall ein in den Bildern eingebrachter verschmitzter, hintergründiger, auch durchaus satirischer Humor." Rudolf Wesner (Muhlacker Tagblatt, 2002)

 

3. "...Man findet bei Vladimir Filipenko Mystisches und Symbolisches in weit gehend dunklen Tonen mit Figurativem plakativ im Vordergrund. Stilisierte Zeichnungen von Menschen, die im kräftigen Rot und Grün aus einer kubistischen Landschaft hervortreten, kommen hinzu. Viele Ideen und Stile flössen ineinander."

Helene Braun. (Meinzer Rhein-Zeitung, 6.09.2005)